Alte Fenster entsorgen: ohne großen Aufwand

Für viele Wohnungs- und Hausbesitzer kommt einmal der Tag, wo sie die Fenster austauschen müssen. Mit dem Austausch kommt zugleich jedoch das Thema „Alte Fenster entsorgen“ auf. Allerdings handelt es sich nicht bei allen Fenstern um Glasscheiben, die ausschließlich aus reinem Glas bestehen, und so kann die Entsorgung doch schon mal problematisch werden.

Ganz einfach die alten Fenster entsorgen

Schuld an hohen Nebenkosten sind zumeist alte, schlecht gedämmte Fenster. Denn sie sorgen für starken Wärmeverlust, wodurch die Heizkosten im Winter steigen. Im Sommer ist es dagegen oftmals unerträglich heiß. Damit die Energieeffizienz und das Wohnklima gesteigert werden können, wird daher zu neuen Fenstern mit einem niedrigen U-Wert gegriffen. Dieser Schritt ist absolut empfehlenswert, denn durch diesen werden auf lange Sicht Kosten gespart und auch die Umwelt geschont. Denn da der Energieverbrauch reduziert wird, wird auch der private CO2-Ausstoß auf das Nötigste gesenkt. Aber wie kann man alte Fenster entsorgen?

Die Entsorgung übernimmt der Fenster-Fachbetrieb

Wer alte Fenster entsorgen möchte, der baut in der Regel auch neue Fenster ein. Die alten Fenster werden dann von dem Fachbetrieb, der die neuen Fenster einbaut, zugleich entsorgt. Im Idealfall werden diese dann recycelt. Zumeist fallen für die Entsorgung jedoch die Abnahmepreise an, wobei der Service auch kostenlos und inklusive sein kann. Beim alte Fenster entsorgen fallen je nach Größe und Material pro Fenster durchschnittliche Kosten zwischen 15 bis 30 Euro an.

Wer alte Fenster entsorgen, aber dafür keinen Fachbetrieb nutzen möchte, da es ihm zu teuer ist, der kann diese auch selbst entsorgen.

Selbst alte Fenster entsorgen: So funktioniert es

Man kann beispielsweise auf einer Mülldeponie alte Fenster entsorgen oder auch bei spezialisierten Entsorgungsbetrieben. So können die alten Fenster dort beispielsweise angeliefert werden oder aber es wird ein Container bestellt, wenn die alten Fenster ausgebaut werden.

Pro Woche schlägt ein Container mit durchschnittlich 70 Euro zur Buche. Dazu kommen dann noch die Kosten für die Entsorgung, so wie auch beim Selbsttransport. Allerdings fallen diese Kosten bei einem Container höher aus, denn dieser muss schließlich wieder abgeholt werden. Jedoch kommt niemand bei einer bestimmten Menge an Fenstern um einen solchen Container herum. Was die Kosten angeht, wenn man alte Fenster entsorgen möchte, so richten diese sich nach dem Gewicht.

Welcher Container für welche Fenster?

Damit man alte Fenster entsorgen kann und das auch angemessen, muss zwischen einem Altholz- und dem Baustellenabfall-Container unterschieden werden. Durch die Trennung der Entsorgungsabfälle ist ein besseres Recycling der alten Fenster einfacher.

·         Altholz-Container

o   Darin werden Holzfenster entsorgt. Dabei muss das Holz ohne die Verglasung entsorgt werden.

·         Baustellenabfall-Container

o   Darin werden Kunststoff- und Aluminiumfenster entsorgt.

Was passiert in den Entsorgungsanlagen mit den alten Fenstern?

Wer alte Fenster entsorgen möchte, der macht sich im Grunde keine Gedanken darüber, was mit diesen passiert. Doch es ist interessant zu wissen. Da die Fenster aus unterschiedlichen Materialien bestehen, unterscheiden sich die Entsorgungsprozesse:

Fensterbestandteil

Das passiert in der Entsorgungsanlage.

PVC-Fensterrahmen

Über ein Rücknahmesystem der Hersteller werden diese recycelt.

Holzfenster-Rahmen

Diese fungieren als Brennholz in Holzkraftwerken.

Aluminiumfenster-Rahmen

Diese werden recycelt.

Verglasung

Das Glas wird ausgeschlagen, und als Bauzusatzstoff weiter verwertet oder recycelt.

Alte Fenster entsorgen: Alte Holzfenster sind Biomasse

Alte Fenster entsorgen

Werden alte Fenster aus Holz ausgebaut, dann stellen die alten Holzrahmen in der Regel kein Problem dar, denn diese zählen zumeist nicht zum überwachungsbedürftigen Abfall. Durch die Altholzverordnung (AltholzV) wird ganz klar bestimmt, wie vorgegangen werden muss. Laut dieser Verordnung wird das Altholz in vier Kategorien für eine umweltgerechte Entsorgung wie beispielsweise die thermische Verwertung eingeteilt. Dabei nimmt PCB-belastetes Holz eine Sonderstellung ein. Wer alte Fenster aus Holz entsorgen möchte, für den gilt:

·         Alle Holzfenster, die nach 1990 produziert wurden, verfügen über den günstigen Abfallschlüssel 170201 das kommt einer Einstufung in die Altholzklasse I gleich. Diese dürfen aufgrund ihrer modernen Beschichtungssysteme energetisch oder anderweitig, nach der Biomasse-Verordnung verwertet werden.

·         Holzfenster, die vor 1990 produziert wurden, fallen in die Altholzkategorie A IV.

·         Alte Holzfenster, die mit einer polychlorierten Biphenylen oder Polyphenylen (PCB oder PCP) behandelt sind. Um alte Fenster entsorgen zu können, die über solche Schadstoffbelastungen verfügen, müssen diese angemeldet werden. Entsorgt werden diese dann in einer der bundesweit 20 dafür geeigneten Verbrennungsanlagen.

Wer die neuen Fenster durch einen Fachbetrieb einsetzen lässt, der muss sich nicht um die Entsorgung der alten Fenster kümmern. Denn ein serviceorientierter Fensterbaubetrieb nimmt diese Arbeit seinen Kunden ab und führt die alten Fenster der korrekten Verwertung bzw. Entsorgung zu.

Tipps & Tricks: Alte Fenster entsorgen

Wer alte Fenster entsorgen möchte, bei denen es sich um metallbedampfte Fenster handelt oder um gasgefüllte Fenster, der sollte die Entsorgung ausschließlich von einem Fachbetrieb vornehmen lassen. Denn das gängigste Gas, das als Isolier- und Schallschutzfüllung bei den Fenstern verwendet wird, ist Schwefelhexafluorid (SF6) und ist ein sehr schädliches Treibhausgas. In der Atmosphäre hat eine Tonne von diesem Gas dieselbe Wirkung wie gut über 20.000 t CO2.

Dass Beste ist, dass beim Kauf der neuen Fenster gleich mit dem Verkäufer über die Entsorgung der alten Fenster verhandelt wird. Schon aufgrund des Wettbewerbsdrucks machen die Betriebe oftmals gute Angebote und übernehmen die Entsorgung sogar kostenlos.

Alte Fenster entsorgen: ohne großen Aufwand

Für viele Wohnungs- und Hausbesitzer kommt einmal der Tag, wo sie die Fenster austauschen müssen. Mit dem Austausch kommt zugleich jedoch das Thema „Alte Fenster entsorgen“ auf. Allerdings handelt es sich nicht bei allen Fenstern um Glasscheiben, die ausschließlich aus reinem Glas bestehen, und so kann die Entsorgung doch schon mal problematisch werden.

Ganz einfach die alten Fenster entsorgen

Schuld an hohen Nebenkosten sind zumeist alte, schlecht gedämmte Fenster. Denn sie sorgen für starken Wärmeverlust, wodurch die Heizkosten im Winter steigen. Im Sommer ist es dagegen oftmals unerträglich heiß. Damit die Energieeffizienz und das Wohnklima gesteigert werden können, wird daher zu neuen Fenstern mit einem niedrigen U-Wert gegriffen. Dieser Schritt ist absolut empfehlenswert, denn durch diesen werden auf lange Sicht Kosten gespart und auch die Umwelt geschont. Denn da der Energieverbrauch reduziert wird, wird auch der private CO2-Ausstoß auf das Nötigste gesenkt. Aber wie kann man alte Fenster entsorgen?

Die Entsorgung übernimmt der Fenster-Fachbetrieb

Wer alte Fenster entsorgen möchte, der baut in der Regel auch neue Fenster ein. Die alten Fenster werden dann von dem Fachbetrieb, der die neuen Fenster einbaut, zugleich entsorgt. Im Idealfall werden diese dann recycelt. Zumeist fallen für die Entsorgung jedoch die Abnahmepreise an, wobei der Service auch kostenlos und inklusive sein kann. Beim alte Fenster entsorgen fallen je nach Größe und Material pro Fenster durchschnittliche Kosten zwischen 15 bis 30 Euro an.

Wer alte Fenster entsorgen, aber dafür keinen Fachbetrieb nutzen möchte, da es ihm zu teuer ist, der kann diese auch selbst entsorgen.

Selbst alte Fenster entsorgen: So funktioniert es

Man kann beispielsweise auf einer Mülldeponie alte Fenster entsorgen oder auch bei spezialisierten Entsorgungsbetrieben. So können die alten Fenster dort beispielsweise angeliefert werden oder aber es wird ein Container bestellt, wenn die alten Fenster ausgebaut werden.

Pro Woche schlägt ein Container mit durchschnittlich 70 Euro zur Buche. Dazu kommen dann noch die Kosten für die Entsorgung, so wie auch beim Selbsttransport. Allerdings fallen diese Kosten bei einem Container höher aus, denn dieser muss schließlich wieder abgeholt werden. Jedoch kommt niemand bei einer bestimmten Menge an Fenstern um einen solchen Container herum. Was die Kosten angeht, wenn man alte Fenster entsorgen möchte, so richten diese sich nach dem Gewicht.

Welcher Container für welche Fenster?

Damit man alte Fenster entsorgen kann und das auch angemessen, muss zwischen einem Altholz- und dem Baustellenabfall-Container unterschieden werden. Durch die Trennung der Entsorgungsabfälle ist ein besseres Recycling der alten Fenster einfacher.

·         Altholz-Container

o   Darin werden Holzfenster entsorgt. Dabei muss das Holz ohne die Verglasung entsorgt werden.

·         Baustellenabfall-Container

o   Darin werden Kunststoff- und Aluminiumfenster entsorgt.

Was passiert in den Entsorgungsanlagen mit den alten Fenstern?

Wer alte Fenster entsorgen möchte, der macht sich im Grunde keine Gedanken darüber, was mit diesen passiert. Doch es ist interessant zu wissen. Da die Fenster aus unterschiedlichen Materialien bestehen, unterscheiden sich die Entsorgungsprozesse:

Fensterbestandteil

Das passiert in der Entsorgungsanlage.

PVC-Fensterrahmen

Über ein Rücknahmesystem der Hersteller werden diese recycelt.

Holzfenster-Rahmen

Diese fungieren als Brennholz in Holzkraftwerken.

Aluminiumfenster-Rahmen

Diese werden recycelt.

Verglasung

Das Glas wird ausgeschlagen, und als Bauzusatzstoff weiter verwertet oder recycelt.

Alte Fenster entsorgen: Alte Holzfenster sind Biomasse

Alte Fenster entsorgen

Werden alte Fenster aus Holz ausgebaut, dann stellen die alten Holzrahmen in der Regel kein Problem dar, denn diese zählen zumeist nicht zum überwachungsbedürftigen Abfall. Durch die Altholzverordnung (AltholzV) wird ganz klar bestimmt, wie vorgegangen werden muss. Laut dieser Verordnung wird das Altholz in vier Kategorien für eine umweltgerechte Entsorgung wie beispielsweise die thermische Verwertung eingeteilt. Dabei nimmt PCB-belastetes Holz eine Sonderstellung ein. Wer alte Fenster aus Holz entsorgen möchte, für den gilt:

·         Alle Holzfenster, die nach 1990 produziert wurden, verfügen über den günstigen Abfallschlüssel 170201 das kommt einer Einstufung in die Altholzklasse I gleich. Diese dürfen aufgrund ihrer modernen Beschichtungssysteme energetisch oder anderweitig, nach der Biomasse-Verordnung verwertet werden.

·         Holzfenster, die vor 1990 produziert wurden, fallen in die Altholzkategorie A IV.

·         Alte Holzfenster, die mit einer polychlorierten Biphenylen oder Polyphenylen (PCB oder PCP) behandelt sind. Um alte Fenster entsorgen zu können, die über solche Schadstoffbelastungen verfügen, müssen diese angemeldet werden. Entsorgt werden diese dann in einer der bundesweit 20 dafür geeigneten Verbrennungsanlagen.

Wer die neuen Fenster durch einen Fachbetrieb einsetzen lässt, der muss sich nicht um die Entsorgung der alten Fenster kümmern. Denn ein serviceorientierter Fensterbaubetrieb nimmt diese Arbeit seinen Kunden ab und führt die alten Fenster der korrekten Verwertung bzw. Entsorgung zu.

Tipps & Tricks: Alte Fenster entsorgen

Wer alte Fenster entsorgen möchte, bei denen es sich um metallbedampfte Fenster handelt oder um gasgefüllte Fenster, der sollte die Entsorgung ausschließlich von einem Fachbetrieb vornehmen lassen. Denn das gängigste Gas, das als Isolier- und Schallschutzfüllung bei den Fenstern verwendet wird, ist Schwefelhexafluorid (SF6) und ist ein sehr schädliches Treibhausgas. In der Atmosphäre hat eine Tonne von diesem Gas dieselbe Wirkung wie gut über 20.000 t CO2.

Dass Beste ist, dass beim Kauf der neuen Fenster gleich mit dem Verkäufer über die Entsorgung der alten Fenster verhandelt wird. Schon aufgrund des Wettbewerbsdrucks machen die Betriebe oftmals gute Angebote und übernehmen die Entsorgung sogar kostenlos.