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Wie funktionieren und auf was fließen die Profilklassen der PVC-Fenster ein

Unabhängig davon, ob du den Austausch der Fenster in einem schon existierenden Haus oder einer Wohnung planst, oder ob du einen Einkauf für das Gebäude, das gerade gebaut wird, vorhast, wird die Anzahl der Parameter, die die Vorteile der Fenster definiert, eine Herausforderung für dich darstellen.

Einer der Parameter, auf den du wahrscheinlich deine Aufmerksamkeit richten wirst, ist das Fensterprofil, welches von der Klasse A, B oder C definiert wird. Dein Kopf wird dir vielleicht vorsagen, dass das wärmste oder das energieeffizienteste – das Profil A ist, so wie die Energiesparsamkeit und der positive Einfluss auf die Umwelt unserer Elektroherde und Kühlschränke symbolisch beschrieben werden.

Aber die Personen, die die Einteilung der Profile in Klassen einführten, hatten jedoch eine völlig andere Sichtweise. Wenn du weiter liest, wirst du erfahren, was in Wirklichkeit auf das Fensterprofil einfließt, welche Unterschiede es zwischen ihnen gibt und worauf du bei der Auswahl des optimalen PVC-Fensterprofils für dich achten solltest.

Die Klasse der Fensterprofile definiert nicht die Wärmedämmung

Entgegen vieler Werbeslogans, auf die du stoßen kannst, bedeutet die Klasse A des Fensterprofils nicht, dass es immer am besten Wärme halten wird. Auf die Wärmedämmung, also die Isolation des Fensters fließen viele Parameter ein, jedoch am wenigsten die Profilklasse.

Die Profilklasse bestimmt vor allem seine Steifigkeit und die Tragfähigkeit der geschweißten Fensterprofilecken, also definiert sie ihre Beständigkeit und Festigkeit, z. B. gegen Unterschiede zwischen Innen- und Außentemperaturen, Vibrationen oder Schläge unter bestimmten Wetterbedingungen.

Was sind die Unterschiede zwischen den Profilklassen?

Die Profile der PVC-Fenster sind laut den geltenden Normen in Klassen unterteilt. Diese unterscheiden sich in der Dicke der sichtbaren und unsichtbaren Profilwände.

Zur Klasse A gehören alle Fensterprofile, deren sichtbare Wand 2,8 mm oder mehr und deren unsichtbare Wand mindestens 2,5 mm betragen.

Im Fall der Klasse B haben die Fensterprofile eine Dicke der sichtbaren Wand von mindestens 2,5 mm und der unsichtbaren Wand von 2 mm.

Klasse C – die niedrigste laut den angenommenen Normen, sie hat keine festgelegte minimale Wanddicke, deswegen zählen wir zu ihr alle Fenster, deren Dicke der sichtbaren Wand weniger als 2,5 mm und der unsichtbaren weniger als 2 mm beträgt. Diese Werte sollten jedoch vom Fensterhersteller bestimmt werden.

Wie überträgt sich dies bei PVC-Fenstern auf die Funktionalität des Fensters?

In der Praxis bedeutet die Profilklasse, dass das Fenster mit dem Profil A stabiler ist als das aus der Klasse B und C. Je kleiner die Wanddicke ist, desto schlechter ist seine Konstruktionsfestigkeit, weswegen es sehr wichtig ist, dass man die besten Profilklassen bei großen Fenstern verwendet.

Tatsache ist, dass es PVC-Profile gibt, die zusätzlich mit Stahl verstärkt sind, um sie zu schützen. Aber ein Nachteil ist, dass dieser Zusatz das Isoliervermögen des Fensters senkt und negativ auf den Preis einfließt.

Im Gegensatz dazu, was man in der Werbung hören kann, haben die Fensterprofile keinen größeren Einfluss auf die Wärmeerhaltung, die Schalldämmung, also den Schutz vor Lärm.

Also – soll ich mich beim Kauf nach der Profilklasse richten?

Wir müssen beachten, dass das Fensterprofil nicht nur von der Klasse definiert wird, sondern auch von vielen andere Parametern wie z.B. der Anzahl der Kammern, weil deren Hauptaufgabe die Verbesserung der thermischen Eigenschaften der Fenster ist. Der thermische Standard, der heutzutage nicht unterschritten werden sollte, beträgt 5 Kammern, deren Dicke ca. 70 mm beträgt.

Die Auswahl des optimalen Fensters besteht aus mehreren Parametern zusammen, auf die man achte sollte. Außer dem Profil und der früher genannten Anzahl der Kammern sind dies auch Dichtungen, Beschläge, Abstandhalter oder die Anzahl der Scheibensets.

Wenn dir vor allem die wärmedämmenden Eigenschaften des Fensters wichtig sind, solltest du dich hauptsächlich nach dem Wärmedurchgangskoeffizienten „U“ des ganzen Fensters und seinen einzelnen Elementen richten. Vergesse nach der Auswahl der Fenster nicht, dass sogar die besten Fenster nicht ihre Rolle erfüllen, wenn sie nicht korrekt montiert sind.

Wenn du unserem Team die Montage beauftragst, hast du die Garantie, dass jedes montierte Fenster seine Wärmedämmeigenschaften zu 100% erfüllen wird und du auch nicht ein bisschen der Wärme aus dem Haus verlieren wirst.

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