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Die Rohbaumaße für Türen sind nicht immer einheitlich

Haben Sie in der näheren Zukunft vielleicht geplant, einen Durchbruch in Ihrer Wand vorzunehmen und eine Tür dort hineinzusetzen? Oder möchten Sie Ihre Türen durch neuere, optisch hochwertigere ersetzen? Dann ist es besonders wichtig, dass Sie sich genauer mit den Rohbaumaßen für Türen auseinandersetzen! Wenn die Maße nämlich nicht stimmen, kommt zusätzlicher Aufwand in Form von Arbeit und Kosten auf Sie zu. Die standardisierten Maße für Innen- und Zimmertüren sind in der DIN 18101 festgelegt, wobei Unterschiede für Holz- und Stahlzargen bestehen. Die DIN 18100 regelt die entsprechend notwendigen Maueröffnungsmaße, also die sogenannten Rohbaumaße für Türen, die mindestens eingehalten werden müssen. Klassischerweise haben Innentüren eine Höhe von 198,5 cm. Im Laufe der Zeit wurde allerdings ein zweites, an die immer größer werdende Gesellschaft angepasstes, Standardmaß mit aufgenommen. Diese Maßeinheiten beziehen sich auf das Türblatt selbst und nicht auf die Zargen oder die Maueröffnung. Die Rohbaumaße für Türen, sprich die Maße für die Wandöffnung, müssen breiter sein als die eigentliche Tür selbst – immerhin benötigt der Schaum, der für die Montage angewendet wird, genügend Platz, um die Zargen fest an Ihrem Platz halten zu können!

 

Bestimmen Sie Rohbaumaße für Türen ganz einfach selbst

Die Rohbaumaße für Türen werden generell wie folgt bestimmt: Auf die Breite der Türöffnung werden 8 cm drauf gerechnet, bei der Höhe sind 4 cm zu addieren, wobei vom fertigen Fußboden aus gemessen werden soll. Bei der Messung spielen drei Werte eine wichtige Rolle, damit Sie Ihre Tür fachgerecht einbauen können. Zum einen müssen Sie natürlich die Rohbaumaße für Ihre Türen ermitteln. Nehmen Sie dafür die Werte der schmalsten Stellen jeweils von oben nach unten sowie von links nach rechts. Zum zweiten spielt die Wandstärke eine wichtige Rolle, also wie dick Ihre Wand inklusive aller Aufbauten wie Putz oder Fliesen ist, damit die Türzargen optimal ausgewählt werden können. Letztlich sollten Sie auch das Außenmaß Ihres Türblatts ausmessen. Dafür legen Sie das Maßband einfach an die Außenkanten Ihrer Tür einschließlich des Falzes an. Wenn Sie die Rohbaumaße für Türen korrekt ausmessen, können die Zargen lotrecht ausgerichtet werden Sie erhalten ein perfektes Ergebnis! Neben den Maßen müssen Sie vor dem Aufbau Ihrer Tür allerdings auch darauf achten, dass die Luftfeuchtigkeit Ihrer Räume nicht zu hoch ist und die Wände trocken und sauber sind. Auf diese Weise stellen Sie sicher, dass die Zargen am Ende fest am Mauerwerk halten. Gehen Sie kein Risiko ein und finden Sie das richtige Rohbaumaß für Ihre Tür!

Besonderheiten bei Rohbaumaßen für Türen

Bevor Sie Rohbaumaße für Türen bestimmen, müssen Sie sich erst einmal mit den unterschiedlichen Türvarianten auseinandersetzen! Im groben unterscheiden wir zwischen gefälzten und ungefälzten Türen. Ungefälzte Türen schließen flächenbündig ab, sind also in geschlossenem Zustand auf einer Ebene mit der Zarge. Gefälzte Türen liegen hingegen leicht auf dem Rahmen auf und lassen deshalb weniger Licht durch mögliche Spalten hindurch. Beim Messen der Rohbaumaße für Türen gibt es zudem verschiedene DIN-Normen für die Öffnungsrichtung – DIN Links und DIN Rechts beschreiben die Seiten, auch denen sich die Türscharniere befinden. Die Einhaltung der DIN-Norm im Rahmen der Produktion sowie eine stetige Kontrolle des Ausschusses garantiert einen hohen Qualitätsstandard! Bedenken Sie auch, dass Sie unter der Tür einen Platz von 5 bis 7 mm Breite lassen, damit die Bodenluft zirkulieren kann. Wenn Sie alle Hinweise von polnischefenster24.de beachten, sollte beim Ausmessen der Rohbaumaße für Ihre Türen nichts mehr schiefgehen!

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