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Warme Montage von energiesparenden Dachfenstern

Die Energieeinsparung und Dachfenster sind Begriffe, die noch vor mehreren Jahren nicht Hand in Hand gegangen sind. Der Montageort war für die Produzenten eine echte Herausforderung, weil sie wollten, dass die Dachfenster genauso wie gewöhnliche Fenster gegen Wärmeverluste schützen. Letztendlich ist es ihnen gelungen!

Heute können wir problemlos Dachfenster montieren, ohne Sorge um die Verschlechterung des Komforts der Bewohner im Dachgeschoss. Damit jedoch diese Fenster ihre energiesparenden Funktionen vollständig erfüllen können, müssen sie korrekt montiert werden, über was wir in dem heutigen Artikel schreiben.

Auf was sollte man vor der Montage achten?

Bevor wir uns mit der Montage selbst beschäftigen, solltest du wissen, dass die meiste Wärmeenergie in die Räume fällt, in denen sich nach Süden gerichtete Fenster befinden, die im Dach mit einem Neigungswinkel von 45 Grad montiert sind. Die Südseite des Gebäudes ist den ganzen Tag am längsten mit Sonnenlicht beleuchtet, welches intensiver ist als das Sonnenlicht, welches von anderen Seiten auf das Gebäude fällt.

Die größte Herausforderung ist die Sicherstellung einer entsprechenden Energiebilanz an der Nordseite, weil von dieser Seite die geringste Lichtmenge auf das Gebäude fällt.

Typen der energiesparenden Dachfenster

Aufgrund der Tatsache, dass durch die Dachfenster mehr Licht als durch gewöhnliche Fenster gelangt, kann ihre Oberfläche als auch die Oberfläche der äußeren Rahmen, die zum Wärmeverlust beitragen, kleiner sein. Wir unterscheiden zwei Arten von energiesparenden Dachfenstern, abhängig von den Eigenschaften des Gebäudes, in dem sie montiert werden.

  • Energiesparender Typ – Dieser Fenstertyp ist im Stande den Wärmeverlust durch Fenster um 25% reduzieren. Das Scheibenpaket dieses Fenstertyps sollte sich aus drei Glasscheiben und zwei mit Edelgas gefüllten Kammern zusammensetzen, und die innere Scheibe sollte mit einer emissionsarmen Beschichtung bedeckt sein, welche die Wärmestrahlung reflektieren soll, die z.B. von Heizkörpern im Haus emittiert werden. Eine solche Lösung verhindert eine übermäßige Erwärmung des Raums im Sommer und eine Abkühlung des Dachgeschosses im Winter.
  • Passiver Typ – Er sollte sich aus vier Glasscheiben und drei mit Edelgas gefüllten Kammern zusammensetzen, die eine Scheibe mit einer emissionsarmen Beschichtung enthalten. Die Montage dieses Fenstertyps empfehlen wir vor allem, wie der Name selbst schon sagt, für passive und energiesparende Gebäude, und seine Möglichkeiten umfassen eine Reduktion des Wärmeverlustes um bis zu 45%.

Wir beginnen mit der warmen Montage

Bei den energiesparenden Dachfenstern wird am öftesten die sog. warme Montage durchgeführt, welche sich von der traditionellen Montage dadurch unterscheidet, dass sie in der Dämmschicht ausgeführt wird. Um die besten Wärmedämmungsparameter zu erhalten, empfehlen wir den Gebrauch von speziellen warmen Flanschen.

Auf dem Markt gibt es viele integrierte Montagesets mit fertigen Flanschen, welche das Fenster abdichten und isolieren, aber ein solcher Flansch kann auch selbst gemacht werden. Der Flansch ist die erste Widerstandslinie gegen ungünstige Witterungsbedingungen wie Regen, Wind oder Schnee, an der Stelle, an der sich das Dach mit dem Fenster trifft.

Ein beispielhaftes Set der thermoisolierenden Flansche besteht aus einem dampfdurchlässigen Flansch, der das Dachfenster mit der in der Dachkonstruktion verwendeten Folie verbindet und das thermoisolierende Material vor Feuchtigkeit schützt, sowie aus einem dampfdichten Flansch, der eine beständige und dichte Verbindung der dampfdichten Folie von der Seite des Raumes mit dem Fenster ist.

Die warme Montage sollte nur Fachmännern überlassen werden

Wir unterstreichen wie immer, dass sogar ein Fenster mit den besten Wärmedämmungsparametern seine Rolle nicht gut erfüllen wird, wenn es falsch montiert ist. Die korrekte Montage erlaubt es Wärmebrücken zu eliminieren und garantiert eine entsprechende Isolierung, weswegen die Montage Spezialisten überlassen werden sollte.

Meinung unseres Experten:

Um die entsprechende Energiebilanz zu gewährleisten, sollte die Dachfensterfläche an der Südseite des Gebäudes mindestens 20% der Fläche des Fußbodens und an der Nordseite – nur 10% betragen. In den Räumen, die sich auf der Ost- und Westseite befinden, sollten die Fenster abhängig von der Funktion des Raumes 10-20% der Fußbodenfläche darstellen.

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