Doppelt oder doch lieber dreifach: Fensterverglasung

Es ist verständlich, dass jeder Wohnungs- oder Eigenheimbesitzer danach strebt, sein Zuhause gemütlich zu gestalten und Behaglichkeit zu schaffen. Dabei spielt eine angenehme Raumtemperatur eine wichtige Rolle. Ein wesentlicher Faktor ist der Wärmeverlust durch Fenster und Türen, durch den die sowieso bereits teuren Energiekosten weiter in die Höhe getrieben werden. Genau das ist der Grund, warum sich Menschen, die bald ihr Haus sanieren/renovieren oder bauen wollen, die Frage stellen, welche Arten von Fenstern und Türen mit Glasscheiben gewählt werden sollen.

Was ist sinnvoller: Eine Zweifach- oder Dreifachverglasung?

Zweifachverglasung Querschnitt

Es gibt zwei Faktoren, die bei der Antwortsuche Zweifach- vs. Dreifachverglasung entscheidend sind und das ist der U-Wert und der G-Wert der Fenster. Durch den U-Wert wird der Wärmedurchgangskoeffizient benannt und je geringer dieser ist, desto besser ist das Fenster gegen die eindringenden Temperaturen von außen gedämmt. Dieser U-Wert darf laut der EnEV nicht über 1,3 W/ (m²K) liegen.

Durch den G-Wert wird der Energiedurchlassgrad in Prozent angegeben. Dabei handelt es sich um den Anteil an Energie, der in das Innere des Hauses gelangen und dort dann zur Erwärmung beitragen kann (bsp. in Form von Sonneneinstrahlung). Aber es ist nicht immer ein hoher G-Wert empfehlenswert, sondern dieser muss auf die Gebäudeseite und die Wohnsituation abgestimmt sein. Des Weiteren müssen auch beide Werte aufeinander abgestimmt werden.

Zweifach- vs. Dreifachverglasung: die Energieeffizienz der Fenster

 

 

Geht es um den Fakt Zweifach- vs. Dreifachverglasung, kann gesagt werden, dass die Zweifachverglasung mit einem U-Wert von 1,1 W/ (m²K) nur knapp die Mindestanforderung der ENEV erfüllt. Ganz anders die Dreifachverglasung, die einen U-Wert von 0,6 W/ (m²K) erfüllt und damit deutlich weniger Wärme nach außen lässt.

Was den G-Wert beim Thema Zweifach- vs. Dreifachverglasung angeht, so weist die Zweifachverglasung einen Wert von circa 0,63 (63 %) auf und ist damit zu 80 % lichtdurchlässig. Die Dreifachverglasung hingegen weist einen G-Wert von circa 0,51 (51 %) auf und verfügt damit über eine Lichtdurchlässigkeit von 72 %. Da es bei den beiden Werten auf das Zusammenspiel ankommt, sind die Dreifachverglasungen wesentlich effizienter. Keinesfalls sollte man leichtsinnig an den Fensterkauf gehen, sondern einen Fachmann konsultieren, um die ideale Lösung zu finden.

 

Bessere Wärmedämmung, aber höhere Kosten: Zweifach- vs. Dreifachverglasung

Einbau eines Fensters mit Zweifachverglasung

Am häufigsten werden zurzeit die Mehrscheiben-Isoliergläser in Deutschland verbaut. In den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts setzte sich dieser Fenstertyp bereits mehr und mehr durch und ersetzte weitgehendst die Verbundfenster mit zwei Flügeln. Allerdings können die dreifach verglasten Fenster heute bereits im Bereich der Wärmedämmung deutlich bessere Werte aufweisen (siehe oben), als die Fenster mit Zweifachverglasung. Mittlerweile ist die Dreifachverglasung in den Passivhäusern die erste Wahl – aber lohnt sich der Einbau auch tatsächlich?

Zweifach- vs. Dreifachverglasung: Die Zwischenräume der dreifach verglasten Fenster sind mit Edelgas gefüllt, welches die Wärme wesentlich schlechter leitet, als Luft. Somit wird wenig Wärme nach außen abgegeben und im Sommer kann nur wenig Hitze in die Innenräume eindringen. Allerdings ist das auch ein Nachteil im Vergleich Zweifach- vs. Dreifachverglasung, denn so wird der Erwärmung der Innenräume, vor allem in den Übergangsjahreszeiten, entgegengewirkt und das kann dann zu höheren Heizkosten führen.

Die Temperatur der Fensterscheiben im Rauminneren ist zudem deutlich höher als bei den herkömmlichen Zweifachverglasungen. Des Weiteren sind auch zumeist zwei Scheiben mit einem Metalldampf beschichtet und das hat zur Folge, dass langwelliges Infrarotlicht reflektiert wird, wodurch eine zusätzliche Wärmedämmung erfolgt. Der Vergleich Zweifach- vs. Dreifachverglasung zeigt auf, dass bei den älteren Zweifachverglasungen der Innenraum noch mit Luft gefüllt und hermetisch abgeschlossen ist. Bei den neueren Modelle der Zweifachverglasungen hingegen ist der Zwischenraum mittlerweile ebenfalls mit Edelgas – zumeist Argon – gefüllt. Ein weiterer Vorteil, den die Dreifachverglasungen aufweisen ist, dass sie besser vor Einbrüchen schützen.

Immobilienbesitzer bzw. Bauherren müssen allerdings höhere Kosten einkalkulieren zu den eingesparten Energiekosten. Denn in der Regel sind die Kosten für ein dreifach verglastes Fenster rund ein Viertel höher als die für ein herkömmliches Fenster. Zudem gilt es beim Umrüsten von der Zweifach- zur Dreifachverglasung, dass diese in ein stimmiges Sanierungskonzept eingebunden werden. Sollten die anderen Teile des Hauses, wie beispielsweise die Wände nicht gut gedämmt sein, dann wird die erzielte Einsparung geringer ausfallen. Des Weiteren kann auch die Kombination aus dichten Fenstern und schlecht gedämmten Wänden die Schimmelbildung fördern. Aus diesem Grund kommt es auf ein richtiges Lüftverhalten an, damit der Bildung von Schimmel entgegengewirkt werden kann. Aus diesem Grund ist es sinnvoll und empfehlenswert, dass ein Fachmann vor dem Einbau zurate gezogen wird, damit ein sinnvolles Sanierungskonzept ausgearbeitet werden kann.

 

 

Zweifach- vs. Dreifachverglasung: Ab 2021 wird die Dreifachverglasung Pflicht

Noch können die Bauherren selbst entscheiden und den Vergleich Zweifach- vs. Dreifachverglasung selbst entscheiden. Das heißt, sie haben noch die Wahl ob sie lieber zweifach- oder dreifachverglaste Fenster einbauen wollen. Doch ab 2021 wird das aller Voraussicht nicht mehr der Fall sein, denn ein zentrales Thema für die Zukunft in der Europäischen Union ist das energieeffiziente Bauen. Das bedeutet, dass das Ziel „Gebäude mit niedrigem Energiestandard“ lautet. Um dieses in die Tat umzusetzen, wurde die EU-Gebäuderichtlinie 2010/31/EU beschlossen und diese besagt, dass ab dem Jahr 2021 alle Neubauten dem Standard einer Niedrigenergiebauweise entsprechen müssen. Für die öffentlichen Bauten gilt dies sogar bereits ab 2019.

Ein Niedrigenergiegebäude muss eine Gesamtenergieeffizienz aufweisen, die gegen null geht. Damit dies erreicht werden kann, ist es notwendig strengere Richtlinien zu schaffen und darunter auch der vorgeschriebene Einsatz von Dreifachverglasung. Damit die EU-Richtlinien in Deutschland umgesetzt werden können, ist es notwendig, die aktuelle Energiesparverordnung ENEV 2009 zu überarbeiten. Damit steht der Sieger im Vergleich Zweifach- vs. Dreifachverglasung fest: die Dreifachverglasung!

Doppelt oder doch lieber dreifach: Fensterverglasung

Es ist verständlich, dass jeder Wohnungs- oder Eigenheimbesitzer danach strebt, sein Zuhause gemütlich zu gestalten und Behaglichkeit zu schaffen. Dabei spielt eine angenehme Raumtemperatur eine wichtige Rolle. Ein wesentlicher Faktor ist der Wärmeverlust durch Fenster und Türen, durch den die sowieso bereits teuren Energiekosten weiter in die Höhe getrieben werden. Genau das ist der Grund, warum sich Menschen, die bald ihr Haus sanieren/renovieren oder bauen wollen, die Frage stellen, welche Arten von Fenstern und Türen mit Glasscheiben gewählt werden sollen.

Was ist sinnvoller: Eine Zweifach- oder Dreifachverglasung?

Zweifachverglasung Querschnitt

Es gibt zwei Faktoren, die bei der Antwortsuche Zweifach- vs. Dreifachverglasung entscheidend sind und das ist der U-Wert und der G-Wert der Fenster. Durch den U-Wert wird der Wärmedurchgangskoeffizient benannt und je geringer dieser ist, desto besser ist das Fenster gegen die eindringenden Temperaturen von außen gedämmt. Dieser U-Wert darf laut der EnEV nicht über 1,3 W/ (m²K) liegen.

Durch den G-Wert wird der Energiedurchlassgrad in Prozent angegeben. Dabei handelt es sich um den Anteil an Energie, der in das Innere des Hauses gelangen und dort dann zur Erwärmung beitragen kann (bsp. in Form von Sonneneinstrahlung). Aber es ist nicht immer ein hoher G-Wert empfehlenswert, sondern dieser muss auf die Gebäudeseite und die Wohnsituation abgestimmt sein. Des Weiteren müssen auch beide Werte aufeinander abgestimmt werden.

Zweifach- vs. Dreifachverglasung: die Energieeffizienz der Fenster

 

 

Geht es um den Fakt Zweifach- vs. Dreifachverglasung, kann gesagt werden, dass die Zweifachverglasung mit einem U-Wert von 1,1 W/ (m²K) nur knapp die Mindestanforderung der ENEV erfüllt. Ganz anders die Dreifachverglasung, die einen U-Wert von 0,6 W/ (m²K) erfüllt und damit deutlich weniger Wärme nach außen lässt.

Was den G-Wert beim Thema Zweifach- vs. Dreifachverglasung angeht, so weist die Zweifachverglasung einen Wert von circa 0,63 (63 %) auf und ist damit zu 80 % lichtdurchlässig. Die Dreifachverglasung hingegen weist einen G-Wert von circa 0,51 (51 %) auf und verfügt damit über eine Lichtdurchlässigkeit von 72 %. Da es bei den beiden Werten auf das Zusammenspiel ankommt, sind die Dreifachverglasungen wesentlich effizienter. Keinesfalls sollte man leichtsinnig an den Fensterkauf gehen, sondern einen Fachmann konsultieren, um die ideale Lösung zu finden.

 

Bessere Wärmedämmung, aber höhere Kosten: Zweifach- vs. Dreifachverglasung

Einbau eines Fensters mit Zweifachverglasung

Am häufigsten werden zurzeit die Mehrscheiben-Isoliergläser in Deutschland verbaut. In den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts setzte sich dieser Fenstertyp bereits mehr und mehr durch und ersetzte weitgehendst die Verbundfenster mit zwei Flügeln. Allerdings können die dreifach verglasten Fenster heute bereits im Bereich der Wärmedämmung deutlich bessere Werte aufweisen (siehe oben), als die Fenster mit Zweifachverglasung. Mittlerweile ist die Dreifachverglasung in den Passivhäusern die erste Wahl – aber lohnt sich der Einbau auch tatsächlich?

Zweifach- vs. Dreifachverglasung: Die Zwischenräume der dreifach verglasten Fenster sind mit Edelgas gefüllt, welches die Wärme wesentlich schlechter leitet, als Luft. Somit wird wenig Wärme nach außen abgegeben und im Sommer kann nur wenig Hitze in die Innenräume eindringen. Allerdings ist das auch ein Nachteil im Vergleich Zweifach- vs. Dreifachverglasung, denn so wird der Erwärmung der Innenräume, vor allem in den Übergangsjahreszeiten, entgegengewirkt und das kann dann zu höheren Heizkosten führen.

Die Temperatur der Fensterscheiben im Rauminneren ist zudem deutlich höher als bei den herkömmlichen Zweifachverglasungen. Des Weiteren sind auch zumeist zwei Scheiben mit einem Metalldampf beschichtet und das hat zur Folge, dass langwelliges Infrarotlicht reflektiert wird, wodurch eine zusätzliche Wärmedämmung erfolgt. Der Vergleich Zweifach- vs. Dreifachverglasung zeigt auf, dass bei den älteren Zweifachverglasungen der Innenraum noch mit Luft gefüllt und hermetisch abgeschlossen ist. Bei den neueren Modelle der Zweifachverglasungen hingegen ist der Zwischenraum mittlerweile ebenfalls mit Edelgas – zumeist Argon – gefüllt. Ein weiterer Vorteil, den die Dreifachverglasungen aufweisen ist, dass sie besser vor Einbrüchen schützen.

Immobilienbesitzer bzw. Bauherren müssen allerdings höhere Kosten einkalkulieren zu den eingesparten Energiekosten. Denn in der Regel sind die Kosten für ein dreifach verglastes Fenster rund ein Viertel höher als die für ein herkömmliches Fenster. Zudem gilt es beim Umrüsten von der Zweifach- zur Dreifachverglasung, dass diese in ein stimmiges Sanierungskonzept eingebunden werden. Sollten die anderen Teile des Hauses, wie beispielsweise die Wände nicht gut gedämmt sein, dann wird die erzielte Einsparung geringer ausfallen. Des Weiteren kann auch die Kombination aus dichten Fenstern und schlecht gedämmten Wänden die Schimmelbildung fördern. Aus diesem Grund kommt es auf ein richtiges Lüftverhalten an, damit der Bildung von Schimmel entgegengewirkt werden kann. Aus diesem Grund ist es sinnvoll und empfehlenswert, dass ein Fachmann vor dem Einbau zurate gezogen wird, damit ein sinnvolles Sanierungskonzept ausgearbeitet werden kann.

 

 

Zweifach- vs. Dreifachverglasung: Ab 2021 wird die Dreifachverglasung Pflicht

Noch können die Bauherren selbst entscheiden und den Vergleich Zweifach- vs. Dreifachverglasung selbst entscheiden. Das heißt, sie haben noch die Wahl ob sie lieber zweifach- oder dreifachverglaste Fenster einbauen wollen. Doch ab 2021 wird das aller Voraussicht nicht mehr der Fall sein, denn ein zentrales Thema für die Zukunft in der Europäischen Union ist das energieeffiziente Bauen. Das bedeutet, dass das Ziel „Gebäude mit niedrigem Energiestandard“ lautet. Um dieses in die Tat umzusetzen, wurde die EU-Gebäuderichtlinie 2010/31/EU beschlossen und diese besagt, dass ab dem Jahr 2021 alle Neubauten dem Standard einer Niedrigenergiebauweise entsprechen müssen. Für die öffentlichen Bauten gilt dies sogar bereits ab 2019.

Ein Niedrigenergiegebäude muss eine Gesamtenergieeffizienz aufweisen, die gegen null geht. Damit dies erreicht werden kann, ist es notwendig strengere Richtlinien zu schaffen und darunter auch der vorgeschriebene Einsatz von Dreifachverglasung. Damit die EU-Richtlinien in Deutschland umgesetzt werden können, ist es notwendig, die aktuelle Energiesparverordnung ENEV 2009 zu überarbeiten. Damit steht der Sieger im Vergleich Zweifach- vs. Dreifachverglasung fest: die Dreifachverglasung!