Moderne Garagentore können viel Komfort bieten, wenn Sie auf den passenden Typ für Ihre Garage und Einfahrt achten. Besonders elektrische Modelle sind gefragt. Ob Neubau oder Bestandsgebäude: Die Wahl zwischen Rolltor und Sektionaltor stellt sich in beiden Fällen – aus unterschiedlichen Gründen.
Beim Neubau geht es um die richtige Planung der Rohbauöffnung, im Bestand oft um die Frage, welches System sich ohne größere Umbauten nachrüsten lässt. Beide Torarten öffnen platzsparend nach oben, unterscheiden sich aber in Technik, Dämmwert und Einbauaufwand deutlich. Fenster-Welten erklärt die Technik und wirft einen Blick auf die unterschiedlichen Charakteristika der beiden Garagentor-Typen.
Sektionaltor: Gute Dämmung, mehr Deckenraum nötig
Ein Sektionaltor besteht aus mehreren waagerechten Paneelen, die beim Öffnen entlang von Schienen unter die Garagendecke laufen. Diese Bauweise nutzt die Deckenhöhe und lässt seitlich Platz für Stauraum oder eine Werkbank.
Für Bauherren im Neubau zählt vor allem die Wärmedämmung. Sektionaltore erreichen durch die mehrschaligen Paneele U-Werte, die für gedämmte Garagen oder Räume direkt am Wohnbereich relevant sind. Auch bei bestehenden Bauten spielt dieselbe Frage eine Rolle, wenn die Garage nachträglich gedämmt oder als Hobbyraum genutzt werden soll.
Der Nachteil: Sektionaltore benötigen mehr Deckenraum als Rolltore. Bei älteren Bestandsgaragen mit niedriger Deckenhöhe wird es dadurch oft eng, während im Neubau die Deckenhöhe passend geplant werden kann.
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Rolltor: Platzsparend, oft die einfachere Nachrüstlösung im Bestand
Das Rolltor läuft in seitlichen Führungsschienen und wickelt sich oben in einer kompakten Welle auf. Dadurch bleibt die Deckenfläche fast vollständig frei – ideal für Garagen mit wenig Sturzraum oder für nachträglich geplante Deckenlagerung.
Für Bestandsbauten ist das Rolltor häufig die unkompliziertere Wahl, da es sich ohne größere bauliche Änderungen in vorhandene Öffnungen einpassen lässt. Bei Neubau-Projekten bietet es sich vor allem dann an, wenn die Deckenhöhe knapp bemessen ist oder die Deckenfläche anders genutzt werden soll.
Rolltore öffnen zudem meist schneller als Sektionaltore, da die Lamellen direkt nach oben rollen statt sich in einer Kurve zu bewegen. Sie sind haltbar und noch dazu wartungsarm. Bei der Dämmung liegen sie meist etwas hinter Sektionaltoren zurück, moderne Modelle mit gedämmten Lamellen holen diesen Abstand aber zunehmend auf.
Welches Tor passt zu meiner Einfahrt?
Die Entscheidung hängt von drei Faktoren ab, die im Neubau und im Bestand unterschiedlich gewichtet sind:
Deckenhöhe über der Toröffnung: Im Neubau lässt sich die Höhe passend zum gewünschten System planen. Im Bestand gibt die vorhandene Öffnung oft vor, welches Tor überhaupt passt – wenig Sturzraum spricht dabei fast immer für ein Rolltor.
Nutzung der Garage: Wird die Garage als Wohnraum-Erweiterung mit Dämmanspruch genutzt, ist das Sektionaltor meist die bessere Wahl. Nutzen Sie diese als reine Abstellgarage ohne Dämmanforderung reicht das Rolltor aus.
Einbausituation: Im Neubau lässt sich die Rohbauöffnung passend zum Torsystem planen. Beim Austausch in bestehenden Bauten entscheidet die vorhandene Öffnung oft mit, welches System sich ohne aufwendige Umbauten realisieren lässt.
Planung lohnt sich – Fenster-Welten unterstützt
Wer bei seinem Bauprojekt erst die Torwahl nach der Rohbauabnahme trifft, riskiert nachträgliche Anpassungen am Sturz oder an der Deckenkonstruktion. Beim Austausch im Bestand lohnt sich ein genaues Aufmaß der vorhandenen Öffnung, bevor die Entscheidung fällt.
Das Fenster-Welten-Team berät Sie in beiden Fällen gerne, welcher Typ am besten zu Ihren Plänen passt. Gerne kümmern wir uns in Berlin, Brandenburg und um Umgebung um den fachgerechten Einbau. In einigen anderen Bundesländern können Ihnen Partner-Montagebetriebe weiterhelfen.




