In den vergangenen Wochen und Monaten teilte die Fenster-Welten-GmbH viele Eindrücke von Referenzobjekten, bei denen der Hauseingang bzw. die Haustür neu gestaltet wurde. Dieses Mal widmen wir uns einem besonderen Thema: barrierefreie Hauseingänge. Für wen ist das relevant und was muss dabei beachtet werden? Wir geben Tipps und unterstützen Sie auch gerne bei der realen Umsetzung.
Warum sollte ein Hauseingang barrierefrei sein? Bei welchen Gebäuden ist es Pflicht?
Um Menschen mit Beeinträchtigungen den Zugang zu Gebäuden ohne fremde Hilfe zu ermöglichen, bedarf es spezieller Bauvorgaben, die den Eingang barrierefrei gestalten. Hürdenfreiheit ist nicht nur für Betroffene und Ältere wichtig, sondern auch für Personen mit Kinderwagen oder Lieferungen und Kleinkinder. Zudem können diese Besonderheiten ebenso zu mehr Komfort für jeden beitragen.
Laut Musterbauordnung (§ 50 MBO), den jeweiligen Landesbauordnungen und der DIN 18040 müssen bestimmte Gebäude barrierefrei gestaltet sein.
Das gilt für öffentlich zugängliche Bauten wie:
- Kultur- und Bildungseinrichtungen wie Universitäten, Museen etc.
- Gesundheits- und Sozialbauten wie Arztpraxen, Krankenhäuser und Pflegeheime
- Verwaltungsgebäude und Behörden wie Rathäuser und weitere Ämter
- Gastronomie- und Hotelbetriebe
- Sport- und Freizeitstätten
- Verkaufs- und Dienstleistungsräume
Welche Komponenten stehen im Fokus?
Um einen Hauseingang für alle komfortabel zugänglich zu machen, sind spezielle Anforderungen in verschiedenen Bereichen notwendig.
- Barrierefreie Haustür
- Vordach
- Beleuchtung
- Stufenlos bzw. Rampe
- Höhe der Klingel, Briefkästen, Griffe
- Rutschfester Bodenbelag
- Ausreichend Freifläche vor der Haustür außen und innen
- Ablagefläche
Was macht eine barrierefreie Haustür aus?
Die Anforderungen an eine Haustür sind vielfältig. Neben Wärme- und Schallschutz muss diese vor allem Ihrem Bedürfnis nach Sicherheit im eigenen Zuhause nachkommen. In Sachen Barrierefreiheit sind mehrere Dinge zu berücksichtigen.
Schwellenlos: Schwellenlose Türen bedürfen einer speziellen Abdichtung.
Breit: Mindestdurchgangsbreite von 90 cm.
Beleuchtung: z. B. auch des Türöffners und des Schlosses.
Gute Erreichbarkeit: Türdrücker am besten in U-/Bogen- oder Stangenform und 85 cm Höhe.
Leichtgängig: für Erwachsene und Kinder mit wenig Muskelkraft.
Elektrisch: Statt eines mechanischen Antriebs ist ein elektrischer Antrieb mit Unfall-Sensor eine gute Alternative.
Förderungen und Zuschüsse
Unter bestimmten Voraussetzungen stehen Ihnen bei der barrierefreien Umgestaltung Ihres Hauseingangs Fördergelder oder Zuschüsse durch die Pflegekasse oder eine KfW-Förderung zu. Informieren Sie sich bereits vor der Planung, um rechtzeitig einen Antrag stellen zu können.
Gerne beraten wir Sie dazu, was förderfähig ist.
Kompetente Beratung und fachgerechte Umsetzung Ihrer neuen Haustür
Uns als Fenster-Welten-GmbH liegt Barrierefreiheit am Herzen. Deshalb beraten wir Sie beim Kauf Ihrer neuen Haustür gerne diesbezüglich. Wählen Sie aus einem breitgefächerten Design-Angebot und nutzen Sie barrierefreie Elemente auch für Ihren besonderen Komfort.
In unserem Sortiment finden Sie unter anderem Haustüren mit modernen Stangen- und Bogengriffen, die zum Beispiel gut vom Rollstuhl aus erreicht werden können. Wählen Sie Türgriffe mit LED-Licht, um das Schloss auch bei Dunkelheit schnell und präzise zu erreichen. Gerne kümmern wir uns um den schwellenlosen Einbau Ihrer neuen Haustür. Unsere Monteure dichten diese fachkundig ab, sodass auch Ihr Wärmedämmungs- und Sicherheitskonzept aufgeht.




