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Fehler beim Fensterkauf: Die 10 häufigsten Irrtümer
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Inhaltsverzeichnis

Wer neue Fenster kauft, trifft eine Entscheidung für Jahrzehnte. Umso ärgerlicher ist es, wenn nach dem Einbau die Förderung ausbleibt oder der Straßenlärm weiter ins Schlafzimmer dringt. Oder das als Energiespar-Investment geplante Fenster wegen unprofessioneller Montage zum Gegenteil mutiert. Die meisten Fehler beim Fensterkauf passieren aber lange vor der Montage – bei der Planung, beim Angebotsvergleich und bei der Bestellung. Diese zehn Irrtümer sollten Sie kennen, bevor Sie sich neue Fenster zulegen.

Irrtum 1: „Ug-Wert und Uw-Wert sind dasselbe“

Viele Fensterhändler werben mit dem Ug-Wert. Dieser beschreibt jedoch nur den Wärmekoeffizienten der Verglasung. Der Uw-Wert hingegen berücksichtigt das gesamte Fenster aus Glas, Rahmen und Randverbund – und nur er zählt für gesetzliche Vorgaben und Förderung. Fragen Sie beim Angebot gezielt nach dem Uw-Wert. Bei Fenster-Welten wird dieser stets automatisch beim Produkt ausgewiesen und während Ihrer persönlichen Beratung genannt.

Irrtum 2: „Die gesetzlichen Mindestwerte reichen auch für die Förderung“

Beim Fenstertausch verlangt das Gesetz einen Uw-Wert von höchstens 1,3 W/(m²K), bei Dachfenstern höchstens 1,4. Um Fördergeld zu bekommen, liegt die Messlatte deutlich höher: Gefördert werden nur Fenster mit einem Uw-Wert von maximal 0,95 W/(m²K), bei Dachfenstern 1,0 W/(m²K). Diesen Standard erreichen nur dreifach verglaste Fenster. Da sich Förderbedingungen regelmäßig ändern, sollten Sie vor jeder Planung die aktuellen Vorgaben überprüfen.

Irrtum 3: „Den Förderantrag stelle ich nach dem Einbau“

Wer zuerst bestellt und danach die Förderung beantragt, geht in der Regel leer aus. Der Förderantrag bei der BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) oder der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) muss zwingend vor der Beauftragung gestellt werden – im Nachhinein erlischt die Berechtigung. Binden Sie frühzeitig einen Energieberater ein, der Sie durch das Verfahren begleitet.

Irrtum 4: „Selbst ausmessen spart Zeit“

Ausmessen kann doch jeder? Von wegen! Was nicht genau passt, wird dann einfach passend gemacht? Funktioniert bei Fenstern nicht gut. Oftmals büßen Sie dann Wärmedämmung und Dichtigkeit ein. Und schon wenige Millimeter Abweichung reichen aus, damit ein Fenster nicht passt oder die Anschlussfuge zu breit ausfällt. Überlassen Sie deshalb das Aufmaß einem Fachbetrieb. Dieser trägt dann auch die Verantwortung für korrekte Maße.

Die Fenster-Welten-GmbH bietet ein professionelles Aufmaß vor den Montageleistungen in Berlin und Brandenburg an. In anderen Bundesländern übernehmen das auf Wunsch gerne unsere Partnerbetriebe für Sie.

Irrtum 5: „Ein gutes Fenster gleicht schlechte Montage aus“

Sie haben beim Fensterkauf auf Qualität geachtet und sich für eine der Top-Marken wie Salamander, Kömmerling oder Veka entschieden. Doch selbst das beste Fenster verliert seine Wirkung, wenn die Fuge zum Mauerwerk undicht bleibt. Eine fachgerechte Montage folgt dem Prinzip „innen dichter als außen”. Die innere Abdichtung hält feuchte Raumluft aus der Fuge fern. Die äußere Schicht schützt vor Schlagregen und lässt Feuchtigkeit nach außen entweichen. Schauen Sie bei der Wahl des ausführenden Betriebs genau hin und beauftragen Sie nur Experten, damit bei der Montage keine Mängel auftreten, welche die Energieeffizienz vermindern.

Irrtum 6: „Mit neuen Fenstern lüftet sich das Haus von selbst“

Alte Fenster ließen ständig Luft durch die Ritzen. Neue Fenster schließen dicht. Feuchtigkeit vom Kochen, Duschen und Atmen bleibt dadurch im Raum. Nach einem Fenstertausch ist es ratsam, Ihr Lüftungsverhalten an die neuen Bedingungen anzupassen, um keinen Schimmel zu riskieren. Lüften Sie mehrmals täglich kurz und kräftig, idealerweise mit gegenüberliegenden Fenstern.

Irrtum 7: „Einbruchschutz brauche ich nur im Erdgeschoss“

Besonders im Erdgeschoss kommt es auf sichere Fenster an, da Einbrecher von dort am schnellsten ins Haus gelangen. Aber die Statistiken zeigen: Diebe verschaffen sich nicht nur im Erdgeschoss Zugang zu fremden Wohnungen. Sie steigen auch über Balkone, Garagendächer oder Kellerschächte ein. Achten Sie bei allen gut erreichbaren Fenstern auf Pilzkopfverriegelungen, abschließbare Griffe und eine geprüfte Widerstandsklasse wie RC2 oder höher. Planen Sie den Einbruchschutz am besten direkt bei der Bestellung mit ein. Die Mitarbeitenden der Fenster-Welten-GmbH stehen Ihnen gerne beratend zur Seite.

Irrtum 8: „Jedes neue Fenster schützt automatisch vor Lärm“

Moderne Verglasung dämmt besser als alte. Sind die Fenster optimal montiert, stimmt das schon. Allerdings ist an Hauptstraßen, Bahnstrecken oder in Flughafennähe eine Standardverglasung trotzdem nicht ausreichend.  Setzen Sie dann lieber auf spezielle Schallschutzgläser, die Lärm effektiv draußen halten. Die Schallschutzklasse beim Produkt zeigt Ihnen, welche Wirkung Sie erwarten können. Bedenken Sie zudem, dass jeder Mensch ein unterschiedliches Lautstärkeempfinden hat.

Irrtum 9: „Neue Fenster brauchen keine Pflege“

Moderne Fenster haben eine bessere Wärmedämmung, Schalldämmung und mehr. Aber brauchen sie deshalb keine Pflege? Nein. Beschläge und Dichtungen arbeiten weiterhin bei jedem Öffnen und Schließen. Deshalb ist die richtige und regelmäßige Pflege Ihrer Fenster auch hier entscheidend, um Funktion und Ästhetik möglichst lange zu erhalten.

Werfen Sie außerdem einen Blick in die Garantiebedingungen: Manche Herstellergarantien setzen eine regelmäßige Wartung voraus.

Irrtum 10: „Jeder Rollladen passt zum neuen Fenster“

Wenn Sie Rollläden benötigen, empfiehlt es sich immer, diese direkt mit den neuen Fenstern zu bestellen. Indem Sie beides zusammen in Auftrag geben, kann die Passgenauigkeit perfekt aufeinander abgestimmt werden. Bei Fenster-Welten bieten wir deshalb nicht nur Fenster und Türen, sondern auch passende Rollladensysteme an.

Fehler beim Fensterkauf vermeiden: So gehen Sie vor

Klären Sie zuerst, was Ihre neuen Fenster leisten sollen – Wärmeschutz, Ruhe oder Sicherheit. Danach wählen Sie Verglasung, Rahmen und Ausstattung passend dazu aus. Holen Sie vergleichbare Angebote ein und stellen Sie rechtzeitig einen möglichen Förderantrag.

Sie planen neue Fenster für Ihr Zuhause? Nehmen Sie gerne Kontakt zu Fenster-Welten auf.

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